
Alle Services im Überblick:
Anmieten von:
Milchpumpen
Babywaaagen
Blutdruckmessgeräten
Unser Liefergebiet
In und um Esslingen
Pharmazeutische Dienstleistungen
Medikamentencheck
Inhalativa
Risikoerfassung Blutdruck
Angebote im April
Gutschein
Gültig vom
01.04. – 10.04.2026
15% April-Rabatt
auf einen Artikel
Ihrer Wahl!
Gutschein
Gültig vom
11.04. – 19.04.2026
10% April-Rabatt
auf einen Artikel
Ihrer Wahl!
Gutschein
Gültig vom
20.04. – 30.04.2026
15% April-Rabatt
auf einen Artikel
Ihrer Wahl!
Gilt nicht für verschreibungspflichtige Arzneimittel, SONDER- und MONATSangebote. Sonderanfertigungen und Zuzahlungen. Rabatte nicht kombinierbar! Gültig in unseren Apotheken.
Thema des Monats:
Weltparkinsontag am 11. April 2026
Rund 400.000 Menschen sind in Deutschland an Parkinson erkrankt, global schätzungsweise über 10 Millionen. Die unheilbare Nervenkrankheit besser zu verstehen, zu behandeln und vielleicht eines Tages zu verlangsamen oder gar zu heilen, ist das Ziel vieler Forschender weltweit.
Am Welt-Parkinson-Tag, dem 11. April 2026, richtet sich der Blick auf die Wissenschaft: Welche Fortschritte gibt es bei Diagnose, Therapie und Prävention und welche Perspektiven eröffnet das für Menschen mit Parkinson?
Was ist Morbus Parkinson?
Der Morbus Parkinson ist eine chronisch fortschreitende, neurodegenerative Erkrankung, die unter anderem zu steifen Muskeln (Rigor), verlangsamten Bewegungen (Bradykinese) und unkontrollierbarem Zittern (Tremor) führt.
Was sind die Ursachen für die Erkrankung?
Das primäre oder idiopathische Parkinson-Syndrom (IPS) geht von einer bestimmten Hirnregion aus, der sogenannten schwarzen Substanz (Substantia nigra) im Mittelhirn. Hier befinden sich spezielle Nervenzellen (Neurone), die den Nervenbotenstoff (Neurotransmitter) Dopamin produzieren und mit ihm mit anderen Nervenzellen kommunizieren. Dopamin ist unter anderem wichtig für die Bewegungssteuerung. Durch die Parkinson-Erkrankung sterben immer mehr dieser Nervenzellen ab, es entwickeln sich ein Dopaminmangel und ein Ungleichgewicht der Nervenbotenstoffe im Gehirn, was zu den typischen Symptomen der Parkinson-Krankheit führt.
Die Ursache für den Zelltod bei der Parkinson-Krankheit ist noch nicht eindeutig nachgewiesen. In den betroffenen Nervenzellen bilden sich Ablagerungen (Lewy-Körperchen), die hauptsächlich aus Verklumpungen des Eiweißmoleküls Alpha-Synuklein bestehen und als Ursache für den neurodegenerativen Prozess diskutiert werden. Daneben ist es wahrscheinlich, dass auch verschiedene andere Faktoren für die Entstehung von Parkinson eine wichtige Rolle spielen.
Mit welchen Symptomen äußert sich Parkinson?
Die Symptome von Morbus Parkinson entwickeln sich schleichend. Meist beginnen sie einseitig, werden im Verlauf der Erkrankung ausgeprägter und beeinträchtigen die Betroffenen zunehmend im Alltag und in ihrer Selbstständigkeit.
Zu den typischen Symptomen gehören das Zittern (Tremor), weitere Bewegungsstörungen wie Steifheit der Muskeln (Rigor), verlangsamte Bewegungen (Bradykinese) und Gleichgewichtsstörungen. Zusätzliche Symptome können das „Einfrieren“ von Bewegungen (Freezing), Schwierigkeiten beim Sprechen und Schlucken, Störungen der vegetativen Funktionen (z. B. Blutdruck und Verdauung), Schlafstörungen, Depressionen und geistige Beeinträchtigungen bis hin zur Demenz sein.
Die ersten Anzeichen der fortschreitenden Hirnerkrankung können schon viele Jahre vor den Hauptsymptomen auftreten. Hierzu gehören REM-Schlaf-Verhaltensstörungen als eines der wichtigsten Frühzeichen, Riechstörungen, Sehstörungen, Schmerzen in Muskeln und Gelenken, vermindertes Mitschwingen der Arme beim Gehen, Störungen der Feinmotorik (veränderte Handschrift), Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Unsicherheit und Zittrigkeit.

Wie wird Parkinson behandelt?
Parkinson wird in erster Linie mit Medikamenten behandelt. Dabei wird die Therapie von einem Spezialisten für neurologische Bewegungsstörungen individuell an den Patienten angepasst, denn die Beschwerden können variieren und unterschiedlich schnell fortschreiten. Die Parkinson-Symptome lassen sich durch einen Ausgleich des Dopaminmangels lindern, indem man Dopamin als Medikament zuführt (z. B. L-Dopa) oder den Abbau des vorhandenen Dopamins unterbindet (MAO-B-Hemmer, COMT-Hemmer).
Manchmal kann auch ein hirnchirurgischer Eingriff sinnvoll sein, die sogenannte Tiefe Hirnstimulation (THS). Dazu werden Elektroden ins Gehirn eingesetzt, die durch elektrische Impulse bestimmte Hirnregionen positiv beeinflussen. Studien haben gezeigt, dass vor allem jüngere Patient:innen von einem frühzeitigen Einsatz der THS profitieren.
Zusammen mit Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie bewirken die Maßnahmen, dass Patient:innen mit Parkinson über viele Jahre eine gute Lebensqualität haben.
Wie ist der aktuelle Stand der Wissenschaft?
Die Forschung hat in den vergangenen Jahrzehnten große Fortschritte gemacht, um die Symptome der Parkinson-Erkrankung zu lindern. Die Lebenserwartung von Menschen mit Parkinson ist heute weitgehend normal. Dennoch lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung bislang nicht aufhalten.
In Deutschland und international werden daher neue Therapien erforscht, die an der Ursache der Erkrankung ansetzen. Darüber hinaus arbeiten Wissenschaftler daran, die Krankheit frühestmöglich zu erkennen und Therapien zu entwickeln, um das Absterben der Nervenzellen zu verhindern.
Erste vielversprechende Erfolge mit neuen molekularen und genetischen Methoden wecken Hoffnung, dass bei konsequenter Förderung dieser medizinischen Forschung in den kommenden Jahrzehnten möglicherweise ursächliche Therapien zum Einsatz kommen können, die Parkinson verzögern oder sogar heilen könnten.
Deutschland gehört zu den international führenden Standorten der Parkinson-Forschung. Es gibt hervorragende regionale und nationale Forschungsnetzwerke. Ihre Organisation und Finanzierung ist den Forschern aber weitgehend selbst überlassen. Daher sind private Initiativen und nichtstaatliche bzw. nichtindustrielle Fördermittel für die Parkinson-Forschung von großer Bedeutung.
Weitere Informationen finden Sie bei der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen e.V. – www.parkinson-gesellschaft.de
Parkinson trifft nicht nur die Erkrankten selbst meist unvorbereitet, sondern auch ihr Umfeld. Mit der Diagnose können auch für nahestehende Menschen Unsicherheiten verbunden sein. Vielleicht fragen Sie sich, welche Auswirkungen die Erkrankung auf Ihr eigenes Leben und Ihren Alltag haben wird. Was genau kommt auf Sie zu, was können Sie für die betroffene Person tun und worauf sollten Sie achten? Für manche Angehörige kann es daher sehr nützlich sein, sich zunächst einmal umfassend über Parkinson zu informieren oder auch eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen.
Je mehr Sie darüber wissen, umso mehr Sicherheit können Sie im Umgang mit dem betroffenen Menschen und seiner Erkrankung gewinnen.
Zu der Medikation und zu den richtigen Einnahmezeitpunkten der verordneten Medikamente sind wir Ihre Spezialisten. Bitte sprechen Sie uns in der Apotheke vor Ort an.
Bleiben Sie gesund und entspannt
Ihr Christof Mühlschlegel mit Team.

Neues aus Ihren Apotheken
Leben helfen. Wege begleiten.
Die Mitarbeiter der Sozialstation Esslingen begleiten in langer Tradition ältere, kranke, behinderte und hilfebedürftige Menschen durch ihren Alltag.
ZUR WEBSITE
Ihr lokaler Anbieter für 24h Hausnotruf mit 100% Pflegefachkräften im Großraum Stuttgart, Esslingen, Nürtingen, Filderebene, Waiblingen und Sindelfingen. ZUR WEBSITE
Das Cafe LORE, ein Projekt der Sozialstation Esslingen. ZUR WEBSITE
Esslingen neu entdecken.
In dieser Informationsbroschüre finden Sie umfangreiche Informationen zur Verwaltung und zum Stadtleben.
Wir wünschen viel Spaß beim entdecken und erkunden!















